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Staatsmeisterschaften

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Der Wettkampf auf der Donauinsel war zwar immer schon Teil meiner Saisonplanung, durch das intensive Training in den Tagen davor fühlte ich mich aber an diesem Wochenende alles Andere als einsatzbereit.

Erst am Samstag in der Früh habe ich mich dann doch dazu entschlossen, bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften auf der Olympischen Distanz zu starten.

An diesem Tag meinte es auch das Wetter gut mit mir. Der Wind blies heftig, das Wasser war kalt, und somit das Tragen des Neoprenanzuges erlaubt. Ich hatte eigentlich angenommen, dass die Weltcupstarterinnen viel härter schwimmen würden. 1:15 Rückstand auf die Führende stimmte mich wirklich zuversichtlich. Voller Freude forcierte ich ab dem ersten Meter auf dem Rad richtig hart. Schon nach 2 von 7 Runden konnte ich die Favoritin Lydia Waldmüller einholen. Zu spät realisierte ich, dass die Führende Irina Kirchler bis zu diesem Zeitpunkt bereits einen beachtlichen Vorsprung hatte.

Mit ungefähr 2 Minuten Rückstand stieg ich mit einer kleinen Gruppe vom Rad.

Ich wechselte richtig schnell, auf den ersten Metern der Laufstrecke spurteten die Mädels aber glatt an mir vorbei, als ob wir schon auf der Zielgeraden wären. Nachdem ich meinen Rhythmus gefunden hatte, konnte ich sie bald wieder einholen, und mich nach der ersten Runde auch deutlich absetzen. Aber auch ich merkte sehr schnell, dass das harte Training der letzten Tagen nicht ohne Spuren an mir vorüber gegangen war. Am Ende überquerte ich mit 3 Minuten Rückstand auf die verdiente Siegerin die Ziellinie. Ich war überglücklich und hätte mir nie gedacht, gerade an diesem Tag Vizestaatsmeisterin auf der olympischen Distanz zu werden.